Die BASIS Elemente Form, Tonwert, Farbe und Kante Dies sind die Elemente, die alle Bilder ausmachen. Alles was wir um uns herum sehen ist in 3D. Dann versuchen wir eine 3D-Welt auf einen 2-dimensionalen Untergrund aufzubringen. Natürlich sehen wir, dass es unmöglich ist eine 3D-Welt auf ein Papier zu bringen. Daher müssen wir lernen wie man die Illusion von Tiefe erzeugt. Jedes Bild kann in 4 Elemente aufgebrochen werden um die Illusion von Form zu kreieren. Es ist wie ein Periodensystem für Künstler, aber mit einer viel kleineren Tabelle. Wir können diese Elemente benutzen um Form und Tiefe darzustellen, wenn wir realistisch malen aber es ist nicht auf darauf eingeschränkt nur die Form zu zeigen. Alle Bilder die Du siehst, können in diese Elemente aufgebrochen werden. Ein abstraktes Aquarellbild, eine realistische Porträtzeichnung, ein Sonnenuntergangsfoto, alles kann durch Form, Kante, Tonwert und Farbe beschrieben werden. Eigentlich kann alles auch nur durch 3 Elemente beschrieben werden, Kante, Tonwert und Farbe, da Tonwerte ein Unterelement der Farbe sind, aber Tonwerte sind so wichtig, dass Sie von Künstlern zu einem eigenen Element erhoben wurden. Es gibt Künstler, die die Farbe sogar in 3 Elemente aufteilen: Farbe, Tonwert und Farbtemperatur. Wenn wir zeichnen arbeiten wir normalerweise mit Schwarz und Weiß. In einer Schwarz-Weißzeichnung arbeiten wir ohne das Konzept der Farbe nur mit Tonwerten (Helligkeiten im Englischen Value). Wenn wir Malen nutzen wir noch zwei weitere Farbelemente: die Farbe (den Buntton, im englischen Hue) und die Sättigung (Chroma) Lass uns diese Elemente einzeln ansehen, wir beginnen mit der Form. Form (Umriss, Gestalt) Form ist eine Konzept mit dem fast alle etwas anfangen können. Es ist das Element, das wir als Kinder genutzt haben, wenn wir malten. Es ist der Raum der etwas aufnimmt. Der Umriss, die Kontur aller Teile unserer Zeichnung. Es ist aber nicht eingeschränkte au die Außenkanten der großen Elemente in der Zeichnung, kleinere Teile haben ebenfalls ihre besonderen Formen. Wenn wir anfangen mit Zeichnen, versuchen wir unsere Fähigkeit weiterzuentwickeln eine Form zu vereinfachen. Das ist wichtig, damit wir uns auf die Komposition und das Herunterbrechen in einzelne Elemente konzentrieren können. Wenn wir von den kleinen Details zu früh abgelenkt werden wird uns das auf die Dauer stören. Es ist immer eine gute Idee von Groß nach Klein zu arbeiten. basiselemente beim malen Wenn wir vereinfachen, denken wir an geometrische Figuren - Kreise, Ovale, Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Diamantformen, Halbmonde und so weiter. Dies sind einfache Formen im Gegensatz zu den komplexen organischen Formen. So könnt Ihr zum Beispiel die Umrisse der Blüte oder Blätter in der ersten Phase ganz einfach halten und die Einzelheiten im späteren Phasen detaillieren.     basiselemente beim malen           Form ist das wichtigste Element um die Form eines Objekts zu identifizieren. Diese beiden Formen sind sehr unterschiedlich und repräsentieren zwei verschiedene Tiere. Sie sind nicht dreidimensional, aber trotzdem ist es immer noch unbestreitbar was sie darstellen, nur indem wir auf den Umriss - die Form - schauen. Das ist auch der Grund warum es so wichtig ist Umrisse zeichnen zu können, eine Fertigkeit, die wichtig ist sie zu üben und weiterzuentwickeln. Einfach gesagt, durch Form Design sehen deine Formen gut aus.     A           B   Man könnte sagen das Form A besser ist als Form B, weil sie sauberer ist und interessanter. Sie bringt die Aussage besser rüber und sieht interessanter aus. Farbe Jetzt lasst uns die Farbe ansehen. Wir gehen an anderer Stelle noch weiter auf die Farbtheorieein, da es ein sehr komplexes Thema ist. Hier also die Basics. Farbe hat 3 Untergruppen, den Buntton, die Sättigung und die Helligkeit/den Tonwert.  

basiselemente beim malenDiese Farbe hat zum Beispiel eine violetten Buntton/Farbton, eine Sättigung von 8 und einen mittleren Tonwert.

            Buntton / Farbton (engl. Hue) Die ist, was wir normalerweise meinen, wenn wir Farbe sagen. Gelb, Orange, Rot, Blau, Grün – Alles dies sind Farben. Unser traditionelles Farbrad ist ein Arrangement von Bunttönen. Wenn wir Licht durch ein Prisma werfen brechen wir das Licht auf und sehen das Farbspektrum. Die gleichen Farben wie im Regenbogen und die gleichen Farben wie im Farbrad. Man nutzt die Begriffe warme und kalte Farben um das Farbrad in zwei Teile zu schneiden. Die warmen Farben nutzen Orange als gemeinsamen Nenner und die kalten Farben Blau. Denke einfach an Feuer als Warm und Eis als kalt. Sättigung (engl. Chroma) Die Sättigung bezieht sich darauf wie Grau oder Rein eine Farbe ist. Auf der einen Seite sind die gesättigten Werte, die Du auch im Regenbogen siehst, auf der anderen Seite sind niedrig gesättigte Farben mit einem graduell ansteigenden Anteil an Grau. In einigen Farbrädern sind die hohen Sättigungswerte auf der Außenseite und zum Zentrum hin werden die Farbtöne graduell grauer. Manchmal sagen die Künstler, dass sie eine Farbe „neutralisieren“ Das bedeutet einfach den Sättigungsgrad erniedrigen und die Farbe näher an Grau bringen. Es gibt zwei Wege dies zu tun. Der Erste ist einfach Grau zu der Farbe hinzuzufügen. Wie man vermuten sollte, bringt dies den Farbton näher an Grau heran. Der zweite Weg besteht im Zufügen der Komplementärfarbe von der anderen Seite des Farbrads, also die gegenüberliegende Farbe. Mischt man die beiden Farben zusammen, erhält man die Farbe die dazwischen liegt. Halb und halb ergibt theoretisch grau. Na ja, die Pigmente sind nicht perfekt, Eure Ergebnisse werden nicht ganz exakt das perfekte Grau ergeben. Aber die Farbe wird definitiv näher an Grau liegen als vorher. Abhängig von den Anteilen im deinem Mix wird das Ergebnis irgendwo in zwischen den beiden Farben liegen. Wenn Du aber ein bisschen Grau zu Rot hinzufügst, hast Du immer noch Rot, aber in einem niedrigen Sättigungsgrad der Farbe. Der zweite Teil folgt Anfang Mai.
Der gesamte Kurs ist als Lektion im Kurs "Basiswissen beim Malen“ schon für die Schulmitglieder lesbar.